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Sehenswertes

Sehenswertes in St. Radegund

Wie eine Perlenkette reihen sich die 22 gefassten Quellen entlang der ausgedehnten Wanderwege im Kurort St. Radegund aneinander – jede dieser wunderschön gefassten Quellen erzählt ihre eigene Geschichte.

Erfahren Sie hier alles was Sie wissen möchten und verschaffen Sie sich einen Überblick über alle Wanderwege und ihre Sehenswürdigkeiten.

Kneipp-Meditationsweg

Im Jahr 1990 wurde die "Douche" am heutigen Standort neu errichtet und von der engagierten Bevölkerung mit Unterstützung der Gemeinde, des Tourismusverbandes und der Kurkommission St. Radegund 2012 saniert.

Die vom Giesbach gespeiste "Douche" ist eine wertvolle Ergänzung der öffentlichen Kneippanlagen bei der "Rosaquelle" und der "Pollakquelle", welche ursprünglich "La source des paresseux" (Quelle der Faulen) genannt wurde. Den Spaziergängern bietet die "Ungarische Runde" auch heute noch zahlreiche architektonisch kunstvoll gefasste Quellen, die als Kraftorte dienen. Der Kneipp-Meditationsweg bietet individuelle Kneippanlagen für Arme, Beine und den ganzen Körper. Entlang des Weges befinden sich noch weitere Kraftplätze mit besonderen Energien, wie z.B. der "Szily-Stein" oder der "Wunschstein". Diese fördern den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und das Wohlbefinden zu steigern.

Im Rahmen des Leader-Projektes "Wassererlebnisse im Schöcklland" wurden die Demelius- und Rosaquelle saniert und die "Ungarische Runde" um weitere Kneippanlagen ergänzt.

 

© Region Graz - Tom Lamm

Quellenwege

22 architektonisch kunstvoll gefasste Quellen können auf zahlreichen Rundwegen individuell erkundet und bewundert werden. Die Kunstwerke spiegeln den Namen von adeligen Stiftern, Kurgästen und den großen Kurärzten des 19. und 20. Jahrhunderts wider.

"Doktorteich"

Der vom Giessbach gespeiste "Doktorteich" war im historischen Alltag der Einwohner und Kurgäste von St. Radegund ein wichtiger optischer, ökologischer und sozialer Fixpunkt.

Errichtet um das Jahr 1840, bot die Anlage von Beginn an seltenen Pflanzen und Tieren wichtige und vielfältige Biotope und den Besuchern neben Naturerlebnis und Erholung auch einen sozialen Nutzen. Im Sommer wurde mit Teichwasser das öffentliche Schwimmbad gefüllt. Im Winter wurde das Eis des Teiches herausgeschnitten und in den umliegenden Eiskellern für die Kühlung und bessere Haltbarmachung der eigenen Lebensmittel verwendet.

Wie in der Vergangenheit wird auch heute der Doktorteich zur Löschwasserversorgung von St. Radegund herangezogen.

Mit dem 2014 im Rahmen des Leader-Projektes "Wassererlebnisse im Schöcklland" renaturierten Doktorteich werden Biodiversität und Artenvielfalt gezielt gefördert. Erreicht wurde das durch den Bau von Zonen mit unterschiedlichen Wassertiefen (Verlandungszone, Litoral und Pelagial) und standortspezifischer Bepflanzung.

Heute ist der Doktorteich wieder ökologischer Mittelpunkt der "Ungarischen Runde". Er verbreitert die Artenvielfalt, bietet vielen Pflanzen und Tieren hervorragende Lebensbedingungen und ist damit ein wichtiges Biotop für bedrohte und gefährdete Arten.

© Region Graz - Tom Lamm

Novystein

Der Obelisk auf der Fürwallnerhöhe ist ein weithin sichtbares Zeichen der Anerkennung der großen Verdienste Dr. Gustav Novys um St. Radegund. Er wurde im Jahre 1883 anlässlich seines 25jährigen Promotionsjubiläums errichtet.

Dr. Gustav Novy, 1831 in Krumau (das heutige Cesky Krumlov in Tschechien) geboren, verbrachte nach seinem Medizinstudium u. a. einige Zeit im oberschlesischen Gräfenberg (das heutige Lázne Jeseník in Tschechien), wo er auch als Assistent von Josef Schindler wirkte. Dieser kaufte 1863 die St. Radegunder Kaltwasserheilanstalt und betraute Dr. Novy in der Folge mit der Leitung derselben. Dr. Novy konnte in den darauffolgenden Jahren diese Heilanstalt durch seine fachliche Kompetenz und sein Vermarktungsgeschick als Einrichtung von internationalem Ruf etablieren, wodurch die Gästezahlen deutlich gesteigert werden konnten und der gesamte Ort einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Nach Dr. Novys Tod im Jahre 1896 wurde sein Werk durch seinen Schwiegersohn Dr. Gustav Ruprich fortgeführt.

© Richard Schuster

"Pflanze Mensch"

Der Landschaftskünstler Bernhard Haas schuf das Heilkunstwerk „Pflanze Mensch“. Die Wechselwirkung und Beziehung zwischen Pflanze und Mensch wird erlebbar. Dieses Unikat befindet sich gegenüber der Talstation der Schöckelseilbahn genau am Eingang zum Kneipp-Meditationsweg.


Die „Pflanze Mensch“ ist ein in einem Ei eingebetteter begehbarer Kräutergarten in Menschform, wobei heilende Kräuter genau dort „angepflanzt“ sind, wo ihre Wirkung entsteht.

Der Kalvarienberg

Der 1768 – 1776 von Pfarrer Franz Xaver Braun errichtete barocke Kalvarienberg dient auch heute als Ort der Ruhe und Besinnung.

In seinen 21 Kapellen mit über 30 Nischen wird – beginnend mit der Hochzeit zu Kanaan – die gesamte Passion Christi bis zur Auferstehung dargestellt. Meditationstexte bei allen Stationen bis hinauf zur Heiligen Stiege lassen den aufmerksamen Besucher Kraft und Hoffnung schöpfen. Bald nach der 1768 begonnenen Erbauung strömten Pilger und Wallfahrer herbei und suchten Heil und Heilung bei der Statue des Gegeißelten Heilands in der Kalvarienbergkirche. Diese ist eine beurkundete Kopie des in der Wieskirche in Oberbayern aufgestellten Gnadenbildes. Für die entsprechenden Exerzitien auf der mit Reliquien ausgestatteten Heiligen Stiege mit ihren 14 Marmorstufen wurde den Büßern ein vollständiger Ablass gewährt.

Information & Führungen:

Verein zur Rettung und Erhaltung des Kalvarienberges
Obmann Heribert Lantzberg
Tel. +43-(0)3132-35 13
eMail: st.radegund@netway.at

Ruine Ehrenfels

Am Westhang des Schöckls in der Klamm zwischen Räuber-Quelle und Katharina-Quelle liegt etwas im Wald versteckt die Burg Ehrenfels.

Im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt war sie bis ins 15. Jahrhundert im Besitz der Ehrenfelser, die auch die Grazer Burg am Schlossberg verwalteten. Im Laufe der Zeit verlor die Burg jedoch an Bedeutung und wurde zur Ruine. Nur der mächtige 25 m hohe, achteckige Bergfried mit Sichtverbindung zur Riegersburg ließ die einstige Größe erahnen. Im Jahr 1983 erwarb die Familie Machalka das Objekt. In langer Revitalisierungsarbeit wurde die Anlage aus dem Dornröschenschlaf geweckt und dient heute als Wohnsitz. Gleichzeitig ist sie auch romantischer Veranstaltungsort für Feiern aller Art mit Wein aus dem eigenen Weingut.

Pfarrkirche "Heilige Radegundis"

Die frisch renovierte spätgotische Kirche, von 1490 bis 1513 erbaut, ist vom Geist der Patronin, der heiligen Radegundis (518–587) erfüllt. Ihre Statue ziert den Hochaltar, der 1895 von August Ortwein entworfen wurde. Zwei Reliefs stellen Begebenheiten der thüringischen Prinzessin dar, deren Grab in der Nähe von Poitiers heute ein Wallfahrtsort ist. An den Wänden der Seitenaltäre befinden sich bedeutende Fresken aus dem Jahr 1506. Der neue Volksaltar, 2011 von DI Heidrun Primas geschaffen, deutet mit einem Ikosaeder aus Kalksteinen den Quellenreichtum von St. Radegund an. Diese Steine wurden jahrelang von den Menschen der Pfarre gesammelt – als Symbol für lebendige Bausteine der Kirche.

Adresse der Pfarre

Hauptstraße 19
8061 St. Radegund
Tel. 03132/2337
E-Mail: st-radegund@graz-seckau.at

Pfarrteamleiterin:
Helga Hoschka, Tel.: 0676-874 26 519