>> Quellenwege
22 Quellen sind wunderschön gefasst und können auf verschiedenen Rundwegen vom Zentrum von St. Radegund aus leicht erwandert werden.
Benannt wurden diese Quellfassungen nach ihren meist adeligen Stiftern und Kurgästen sowie großen Kurärzten des 19. und 20. Jahrhunderts.
>> Novystein
Eine weitere Widmungsinschrift lautet: "Von Gott kommt alle Heilung. Ehre den Arzt, denn Gott hat ihn geschaffen."
Man erreicht die Höhe über einen Waldlehrpfad, die Aussicht belohnt den Fußweg vom Ortszentrum St. Radegund.
>> "Pflanze Mensch"
Es ist ein betretbarer Kräutergarten in Form eines menschlichen Körpers, eingebettet in ein großes Ei. Die Heilpflanzen sind den Körperzonen und –organen entsprechend zugeordnet.
>> Der Kalvarienberg
Er wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschaffen.
Das Besondere und Einzigartige sind vor allem seine szenische Reichhaltigkeit und seine Überschaubarkeit. Steht man am Fuße des Berges, lässt sich beinahe die ganze Anlage, zumindest aber der Wille der einheimischen Bevölkerung als Erbauer, mit einem Blick umfassen.
Und kein anderer Kalvarienberg im alpenländischen Raum ist so reich an Kapellen und Figuren, wie jener hier in St. Radegund.
Information & Führungen:
Obmann Gottfried Terler
Tel. +43-(0)3132-36 79
eMail: kalvarienberg@home.pages.at
>> Burg Ehrenfels
Errichtung der Anlage zu Ende der Karantanischen Mark als Verwaltungssitz für ein kleines Herrschaftsgebiet in der neu zu kolonialisierenden Oststeiermark. Erste urkundliche Erwähnung um 1185 als „Bollwerk jenseits Diepoldsberg“. Die Ehrenfelser waren anfänglich babenbergische Vögte auf der Grazer Burg und nannten sich „de Graeze“. Das Geschlecht war eines der führenden Adelsgeschlechter der Steiermark und besaß weitere Burgen in der Steiermark, so z.B ein weiteres Ehrenfels über Kammern im Liesingtal, aber auch in Kärnten und in Oberösterreich. Otto der IV. von Ehrenfels war von 1389 bis 1406 Landeshauptmann in Kärnten.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts ging das Geschlecht in dem der Stubenberg von Gutenberg auf und die Besitzungen kamen zusammen.
Der früheste Teil der Anlage sind die zwei untersten Stockwerke des
Turms, vermutlich aus dem 11. bis 12. Jahrhundert. Spätere gotische
Erweiterungen bis ins 14. Jahrhundert.
Vermutlich im 17.
Jahrhundert abgebrannt und verlassen, wurde aufgrund extrem steiler
Zufahrt, die Anlage nie als Steinbruch verwendet. Seit 1983 sanfte
Revitalisierung durch Sicherung des Altbestandes und gefühlvoller
Kombination mit Neubauten. Bis 1993 wurde durch geschickte Verquickung
von alter und neuer Bausubstanz ein Wohnhaus errichtet, das
gleichzeitig die ruinösen Reste der Außenmauer, von Wohn- und
Wirtschaftsgebäuden im Süden und Osten dauerhaft sichert. Zubauten an
der Westseite und Sanierung des Turms derzeit im Gange.





