>> Quellenwege

22 architektonisch kunstvoll gefasste Quellen können auf zahlreichen Rundwegen individuell erkundet und bewundert werden. Die Kunstwerke spiegeln den Namen von adeligen Stiftern, Kurgästen und den großen Kurärzten des 19. und 20. Jahrhunderts wider.

 

 

 

 

>> Kneipp-Meditationsweg

Im Jahr 1990 wurde die "Douche" am heutigen Standort neu errichtet und von der engagierten Bevölkerung mit Unterstützung der Gemeinde, des Tourismusverbandes und der Kurkommission St. Radegund 2012 saniert.

Die vom Giesbach gespeiste "Douche" ist eine wertvolle Ergänzung der öffentlichen Kneippanlagen bei der "Rosaquelle" und der "Pollakquelle", welche ursprünglich "La source des paresseux" (Quelle der Faulen) genannt wurde. Den Spaziergängern bietet die "Ungarische Runde" auch heute noch zahlreiche architektonisch kunstvoll gefasste Quellen, die als Kraftorte dienen. Der Kneipp-Meditationsweg bietet individuelle Kneippanlagen für Arme, Beine und den ganzen Körper. Entlang des Weges befinden sich noch weitere Kraftplätze mit besonderen Energien, wie z.B. der "Szily-Stein" oder der "Wunschstein". Diese fördern den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und das Wohlbefinden zu steigern.

Im Rahmen des Leader-Projektes "Wassererlebnisse im Schöcklland" wurden die Demelius- und Rosaquelle saniert und die "Ungarische Runde" um weitere Kneippanlagen ergänzt.

 

 

 

 

>> "Doktorteich"

Der vom Giessbach gespeiste "Doktorteich" war im historischen Alltag der Einwohner und Kurgäste von St. Radegund ein wichtiger optischer, ökologischer und sozialer Fixpunkt.

Errichtet um das Jahr 1840, bot die Anlage von Beginn an seltenen Pflanzen und Tieren wichtige und vielfältige Biotope und den Besuchern neben Naturerlebnis und Erholung auch einen sozialen Nutzen. Im Sommer wurde mit Teichwasser das öffentliche Schwimmbad gefüllt. Im Winter wurde das Eis des Teiches herausgeschnitten und in den umliegenden Eiskellern für die Kühlung und bessere Haltbarmachung der eigenen Lebensmittel verwendet.

Wie in der Vergangenheit wird auch heute der Doktorteich zur Löschwasserversorgung von St. Radegund herangezogen.

Mit dem 2014 im Rahmen des Leader-Projektes "Wassererlebnisse im Schöcklland" renaturierten Doktorteich werden Biodiversität und Artenvielfalt gezeilt gefördert. Erreicht wurde das durch den Bau von Zonen mit unterschiedlichen Wassertiefen (Verlandungszone, Litoral und Pelagial) und standortspezifischer Bepflanzung.

Heute ist der Doktorteich wieder ökologischer Mittelpunkt der "Ungarischen Runde". Er verbreitert die Artenvielfalt, beitet vielen Pflanzen und Tieren hervorragende Lebensbedingungen und ist damit ein wichtiges Biotop für bedrohte und gefährdete Arten.

 

 

 

 

>> Novystein - Kurgäste schritten zur Tat

1883 errichteten Kurgäste „dem Wohltäter und großen Meister der Wasserheilmethode“ einen 20 Meter hohen Obelisken nahe dem Schöckl zu Ehren des Kurarztes Dr. Gustav Novy.


Die Widmungsinschrift "Von Gott kommt alle Heilung. Ehre den Arzt, denn Gott hat ihn geschaffen." bestätigt den damaligen Besitzer und beliebten Kurarzt. Der Novystein wird über einen Waldlehrpfad erreicht und die Aussicht belohnt den Fußmarsch!

>> "Pflanze Mensch"

Der Landschaftskünstler Bernhard Haas schuf das Heilkunstwerk „Pflanze Mensch“. Die Wechselwirkung und Beziehung zwischen Pflanze und Mensch wird erlebbar. Dieses Unikat befindet sich gegenüber der Talstation der Schöckelseilbahn genau am Eingang zum Kneipp-Meditationsweg.


Die „Pflanze Mensch“ ist ein in einem Ei eingebetteter begehbarer Kräutergarten in Menschform, wobei heilende Kräuter genau dort „angepflanzt“ sind, wo ihre Wirkung entsteht.

>> Der Kalvarienberg

Kalvarienberg
Kalvarienberg
Der Kalvarienberg im Kurort St. Radegund gilt als einer der interessantesten und eindrucksvollsten seiner Volks-Kalvarienberge.
Er wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschaffen.
Das Besondere und Einzigartige sind vor allem seine szenische Reichhaltigkeit und seine Überschaubarkeit. Steht man am Fuße des Berges, lässt sich beinahe die ganze Anlage, zumindest aber der Wille der einheimischen Bevölkerung als Erbauer, mit einem Blick umfassen.
Und kein anderer Kalvarienberg im alpenländischen Raum ist so reich an Kapellen und Figuren, wie jener hier in St. Radegund.

Information & Führungen:

Verein zur Rettung und Erhaltung des Kalvarienberges
Obmann Heribert Lantzberg
Tel. +43-(0)3132-35 13
eMail: st.radegund@netway.at

 

>> Burg Ehrenfels

Burg Ehrenfels
Burg Ehrenfels

Errichtung der Anlage zu Ende der Karantanischen Mark als Verwaltungssitz für ein kleines Herrschaftsgebiet in der neu zu kolonialisierenden Oststeiermark. Erste urkundliche Erwähnung um 1185 als „Bollwerk jenseits Diepoldsberg“. Die Ehrenfelser waren anfänglich babenbergische Vögte auf der Grazer Burg und nannten sich „de Graeze“. Das Geschlecht war eines der führenden Adelsgeschlechter der Steiermark und besaß weitere Burgen in der Steiermark, so z.B ein weiteres Ehrenfels über Kammern im Liesingtal, aber auch in Kärnten und in Oberösterreich. Otto der IV. von Ehrenfels war von 1389 bis 1406 Landeshauptmann in Kärnten.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts ging das Geschlecht in dem der Stubenberg von Gutenberg auf und die Besitzungen kamen zusammen.

Vogelperspektive Burg Ehrenfels
Vogelperspektive

Der früheste Teil der Anlage sind die zwei untersten Stockwerke des Turms, vermutlich aus dem 11. bis 12. Jahrhundert. Spätere gotische Erweiterungen bis ins 14. Jahrhundert.
Vermutlich im 17. Jahrhundert abgebrannt und verlassen, wurde aufgrund extrem steiler Zufahrt, die Anlage nie als Steinbruch verwendet. Seit 1983 sanfte Revitalisierung durch Sicherung des Altbestandes und gefühlvoller Kombination mit Neubauten. Bis 1993 wurde durch geschickte Verquickung von alter und neuer Bausubstanz ein Wohnhaus errichtet, das gleichzeitig die ruinösen Reste der Außenmauer, von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden im Süden und Osten dauerhaft sichert. Zubauten an der Westseite und Sanierung des Turms derzeit im Gange.

>> Pfarre St.Radegund

Die Pfarre St. Radegund zählt mit ihrem barocken Kalvarienberg zu den schönsten Anlagen Österreichs. Doch damit nicht genug; St. Radegund zelebriert ein reges Pfarrleben. Kinderwortgottesdienste, Tischmütter/-väter für die Erstkommunion, Firm-Vorbereitung durch Laien, Pfarrcafé, Pfarrfest, Felder-Segnungen, Maiandachten, Feste zu Ehejubiläen,… sind nur einige Beispiele.

Adresse der Pfarre

Hauptstraße 19
8061 St. Radegund
Tel. 03132/2337
E-Mail: st-radegund@graz-seckau.at

 

Pfarrteamleiterin:

Helga Hoschka, Tel.: 0676-874 26 519

 

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